Tatsächlich handelt es sich häufig um eine besondere Farbvariante der Ringelnatter. Durch eine genetische Veränderung kann ihr Körper statt der üblichen grauen oder braunen Musterung eine sehr dunkle, fast vollständig schwarze Färbung entwickeln. Dieses Phänomen wird in der Biologie als Melanismus bezeichnet und kommt bei verschiedenen Tierarten vor.
Dass diese schwarzen Schlangen in Deutschland heute häufiger gesehen werden, hängt auch mit Veränderungen in der Umwelt zusammen. Mildere Temperaturen und veränderte klimatische Bedingungen schaffen für viele Reptilien günstigere Lebensräume, sodass sie sich weiter ausbreiten können als früher. Dadurch kommt es auch häufiger zu Begegnungen mit Menschen.
In Deutschland breiten sich vermehrt schwarze Schlangen aus
1. Schwarze Schlange im Garten: Was steckt dahinter?
Wer plötzlich eine tiefschwarze Schlange über den Rasen gleiten sieht, erschrickt oft – und vermutet ein giftiges Reptil. Die Wahrheit ist aber meist weit harmloser. Denn in den allermeisten Fällen handelt es sich um eine Ringelnatter, die aufgrund einer Genmutation eine dunkle, fast vollständig schwarze Färbung entwickelt hat.
Diese sogenannte Melanismus-Variante ist bei Reptilien nicht ungewöhnlich – und bei Ringelnattern seit einigen Jahren verstärkt in Deutschland zu beobachten. Trotz ihrer veränderten Optik ist die Schlange ungefährlich für den Menschen. Sie flüchtet bei Störung in der Regel sofort und sucht das Weite. Panik ist also unnötig – ein ruhiger Abstand genügt vollkommen.
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