„Doch als wir hörten, dass zusätzliche Wasserreserven und Medikamente ins Auto gepackt wurden, haben wir doch große Angst bekommen. In diesem Moment wurde uns klar, wie schnell die Lage sich zuspitzen kann“, erklärt die Moderatorin.
Ursprünglich war sogar geplant gewesen, dass Rocco und die Freundin seines Bruders ihrem Vater entgegenfahren und sich bereits an der Grenze treffen. Doch diese Idee wurde schnell wieder verworfen. Das Risiko erschien den Eltern zu groß.
Stattdessen sollen Rocco und seine Begleiter nun in der Familienwohnung in Dubai bleiben und dort auf Franjo Pooth warten. Die Familie besitzt in der Stadt ein Penthouse, in dem sie sich normalerweise sehr sicher fühlt.
Für Verona Pooth ist die Situation emotional belastend. Sie kann nur aus der Ferne verfolgen, wie sich ihr Mann auf den Weg durch die Wüste macht, um zu ihrem Sohn zu gelangen.
„Ich hoffe von Herzen, dass alles gut geht und Franjo in spätestens 24 Stunden Roccolito und Louisa wieder in die Arme schließen kann. Mehr wünsche ich mir gerade nicht, als dass alle gesund und sicher wieder zusammen sind“, sagt sie.
Dabei ist der Zusammenhalt der Familie für die Moderatorin besonders wichtig. Trotz ihrer zahlreichen beruflichen Projekte versucht sie immer wieder, möglichst viel Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Ihr älterer Sohn Diego studiert inzwischen in Berlin, während Rocco noch zur Schule geht.
Die Entscheidung, nach Dubai zu ziehen, war deshalb auch eine bewusste Familienentscheidung. Verona Pooth wollte die Zeit mit ihrem jüngsten Sohn intensiv nutzen, bevor er irgendwann selbstständig wird und seinen eigenen Weg geht.
Umso schwerer fällt es ihr jetzt, aus der Distanz zusehen zu müssen, wie sich ihr Mann auf diese riskante Reise begibt. Die kommenden Stunden werden zeigen, ob der Plan aufgeht und die Familie bald wieder vereint sein kann.
Für Verona Pooth steht in diesem Moment nur eines im Mittelpunkt: dass ihr Mann und ihr Sohn bald wieder sicher zusammen sind.