„Ich heirate eine Familie“: Deshalb gab es nie eine Fortsetzung

Auch seine eigenen Vorschläge für eine andere Besetzung stießen auf Ablehnung. Schließlich drängte man ihn selbst dazu, die Rolle anzunehmen – obwohl das bedeutete, zugleich Regie zu führen. Zunächst sagte er halbherzig zu, nur „für einen Tag“. Doch aus diesem Tag wurde eine dauerhafte Doppelrolle, die er später als große kreative Bereicherung empfand.

Sein Fazit nach all den Jahren: Die Kombination aus Schauspiel und Regie habe ihm „einen Riesenspaß“ gemacht – und rückblickend ist klar: Ohne ihn wäre die Serie kaum das geworden, was sie heute ist.

Auch jenseits der Serie hat Peter Weck eine beeindruckende Karriere hinter sich. Er stand mit Romy Schneider in „Sissi“ vor der Kamera, prägte das deutsche Theater und arbeitete als Regisseur und Intendant. Heute ist er 95 Jahre alt und seit einem Schlaganfall 2022 auf den Rollstuhl angewiesen, doch seinen Optimismus hat er nicht verloren.

Sein Alter bezeichnete er einst als „dankbares Geschenk!“ Seine lebenslange Neugier und sein Herzblut seien stets sein Antrieb gewesen – Qualitäten, die man ihm bis heute anmerkt.

Vielleicht liegt das Geheimnis darin, dass „Ich heirate eine Familie“ genau im richtigen Moment endete. Keine Fortsetzung, kein verzweifeltes Festhalten an etwas, das Erfolg brachte – nur eine Serie, die mit Wärme, Humor und viel Charme erzählt wurde und bis heute nachwirkt. Manchmal ist das Schönste eben das, was unverändert bleibt.

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