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Die Wochen, die folgten, waren ein langsames Erwachen. In ihrem Vaters Haus hatte Zainab in einem Zustand der sensorischen Entbehrung gelebt, man hatte ihr gesagt, still zu sein, leise zu sein, unsichtbar zu sein. Yusha tat das Gegenteil. Er wurde ihre Augen, aber nicht durch einfache Beschreibung. Er malte die Welt in ihrem Geist mit der Präzision eines Meisters.
“Die Sonne heute ist nicht nur gelb, Zainab”, sagte er, als sie am Fluss saßen. “Sie ist die Farbe einer Pfirsich, die gerade vor dem Brechen steht. Sie ist schwer. Sie ist das Gefühl einer warmen Münze, die in deine Handfläche gedrückt wird.”
Er lehrte sie die Sprache des Windes – wie das Rauschen der Pappeln sich vom trockenen Rattern der Eukalyptus unterschied. Er brachte ihr wilde Kräuter, führte ihre Finger über die gezackten Kanten des Minzes und die Samt-Haut des Salbeis. Zum ersten Mal in ihrem Leben war die Dunkelheit kein Gefängnis; es war eine Leinwand.