Nachdem bisher die Hitze das Wettergeschehen bestimmt hat, wird zwischen Dienstag, dem 23. Juni, und Mittwoch, dem 24. Juni, eine deutliche Zunahme der Instabilität zu beobachten sein, insbesondere während der heißesten Stunden des Tages, wenn sich mehr Energie in der Atmosphäre ansammelt.
Nach überwiegend sonnigen und bereits sehr warmen Morgenstunden werden sich vor allem die Alpen und der Apennin durch die Bildung starker vertikaler Wolken ausbreiten.
Diese Gewitterwolken, insbesondere Cumulonimbuswolken, können am Nachmittag plötzliche und heftige Schauer mit örtlich heftigen Ausbrüchen verursachen.
In einigen Fällen können sich die Gewitter von den Bergen bis in die Ebenen ausdehnen und insbesondere den nördlichen Teil der Po-Ebene und Teile der tyrrhenischen Küste betreffen.
Nach dieser unbeständigen Phase wird die Hitze rasch wieder zunehmen: Das subtropische Hochdruckgebiet gewinnt an Stärke und bringt stabiles Wetter mit steigenden Temperaturen, die zum Wochenende hin Höchstwerte von 39–40 °C erreichen und eine weitere anhaltende Hitzewelle nach sich ziehen. Die Nachricht vom bevorstehenden Unwetter ist für Sonnenanbeter kein Grund zur Freude; sie müssen sich noch etwas gedulden, bis sich das Wetter stabilisiert und sie die so ersehnte Sommerbräune bekommen.