Im Ort selbst glauben einige, dass Laura ihr Verschwinden bewusst taktisch nutzte. Ein Bäcker wird mit einem Satz zitiert, der im Dorf hängen geblieben ist:
„Laura hat den Ort offenbar sehr gut gekannt und alles perfekt geplant.“
„Laura hat den Ort offenbar sehr gut gekannt und alles perfekt geplant.“
In einem Umfeld, in dem morgens viel Betrieb herrscht, könne man leichter „untertauchen“, ohne aufzufallen. Die Eltern weisen Vorwürfe gegen sich zurück. In einer Stellungnahme heißt es:
„Wir haben in den letzten Tagen dramatische Momente erlebt, da wir uns große Sorgen um unsere Laura machen. Wir haben von Anfang an die Polizei informiert, mit der wir in direktem Kontakt stehen.“
„Wir haben in den letzten Tagen dramatische Momente erlebt, da wir uns große Sorgen um unsere Laura machen. Wir haben von Anfang an die Polizei informiert, mit der wir in direktem Kontakt stehen.“
Gewalt hätten sie nie angewendet, schreiben sie: „Der einzige Grund, warum wir sie vielleicht ermahnt haben, betraf ihre schulischen Leistungen, und nichts weiter. Alles, was wir gehört haben, ist haltlos und entspricht nicht der Realität.“
Ihr Hauptanliegen sei, dass Laura sicher gefunden wird: „… dass unsere Laura gefunden wird und nach Hause zurückkehrt“. Und weiter: „Wir bitten jeden, der sie findet, die Behörden umgehend zu informieren, denn sie ist ein 16-jähriges Mädchen, dessen Leben in Gefahr sein könnte.“
Auch die griechische Hilfsorganisation „The Smile of the Child“ betont, die Suche laufe weiter, bis sicher sei, dass die Minderjährige in Sicherheit ist. Europol ist eingeschaltet. Eine weitere Wendung: Laut Berichten soll der Vater inzwischen nach Deutschland gereist sein – sein Anwalt habe dies mit „neuen Entwicklungen“ begründet.
Was bleibt, ist ein rätselhafter Fall zwischen Griechenland und Deutschland: eine 16-Jährige, die offenbar alles daransetzte, nicht gefunden zu werden – und eine Spur, die ausgerechnet dort endet, wo viele Menschen täglich im Strom der Reisenden verschwinden können: am Flughafen.