Ich öffnete Facebook.
“Manchmal ist die Welt sanfter, als sie aussieht.”
Ich schrieb ein Post.
Keine Namen.
Keine Details, die nicht meine waren.
Nur: “Manchmal ist die Welt sanfter, als sie aussieht.”
Eine Stunde später bekam ich eine Anfrage.
Es war von Laura.
“Ist das Post über mich?” fragte sie.
Ich antwortete: “Ja. Ich habe es anonym geschrieben. Ich hoffe, das ist okay.”
“Es ist mehr als okay”, schrieb sie zurück.
Sie schrieb, dass Oliver gesund sei.
Sie schrieb, dass sie seitdem an mich dachte.
Sie schrieb, dass sie nicht wusste, wie sie mir noch einmal danken sollte, ohne dass es zu seltsam klingt.
Wir chatteten ein bisschen.
Sie schrieb, dass Oliver gesund sei.
Sie schrieb, dass ihre Familie trotzdem Geld gespart hatte, um mir ein Geschenk zu schicken.
Sie schrieb, dass ihre Nichten um die Sachen für meine Töchter gestritten hatten.
Ich schickte ihr ein Bild von meinen Mädchen, die in ihren neuen Kleidern tanzen.
Sie schrieb: “Sie sehen so glücklich aus.”
“Sie sind es”, sagte ich.
“Du hast dazu beigetragen.”
Jetzt sprechen wir manchmal.
Mama-Wechsel.