Spannende Einleitung

Portulak (Portulaca oleracea) – oft als Gartenunkraut abgetan – ist tatsächlich eines der nährstoffreichsten Blattgemüse der Natur und besonders wertvoll für Erwachsene über 60. Diese saftige, zitronig schmeckende Pflanze ist reich an Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren und Mineralien, die den alternden Körper auf tiefgreifende Weise unterstützen.

Ich entdeckte Portulak zum ersten Mal nicht auf einem Wochenmarkt oder in einem Bioladen, sondern in meinem eigenen Garten. Ich war gerade dabei, Unkraut zu jäten und wollte eine seltsame, fleischige, niedrig wachsende Pflanze auf den Kompost werfen, als mich ein Nachbar aufhielt.

„Wirf das nicht weg!“, sagte sie. „Das ist Portulak. Er ist essbar. Und er ist unglaublich gesund, besonders in unserem Alter.“

Ich blickte auf das „Unkraut“ in meiner Hand. Es hatte dicke, rötliche Stängel und kleine, paddelförmige grüne Blätter. Ich war skeptisch. Aber sie war 70, voller Tatendrang und wusste offensichtlich Dinge, die ich nicht wusste.

Ich nahm einen Bissen. Es war knackig, saftig und hatte eine leichte Zitronennote. Ganz anders, als ich erwartet hatte.

Portulak gehört mittlerweile fest zu meiner Ernährung. Ich gebe ihn in Salate, mische ihn in Smoothies und brate ihn sogar mit Knoblauch an. Und ich habe deutliche Verbesserungen bei meinem Energielevel, meiner Verdauung und meinem Gelenkkomfort festgestellt.

Ich möchte Ihnen zeigen, warum dieses unscheinbare „Unkraut“ eine der wertvollsten Pflanzen in Ihrem Garten sein könnte – insbesondere wenn Sie über 60 Jahre alt sind.


Zunächst einmal: Was ist Portulak?

Portulak ist eine einjährige, sukkulente Pflanze, die niedrig am Boden wächst, oft in Gärten, auf Rasenflächen und in Gehwegritzen. Er ist weltweit verbreitet und wird seit Jahrtausenden als Nahrungsmittel und Heilmittel verwendet.

Aussehen:  Dicke, rötliche Stängel. Kleine, fleischige, paddelförmige grüne Blätter. Winzige gelbe Blüten.

Geschmack:  Leicht säuerlich, zitronig, salzig und pfeffrig. Die Konsistenz ist knackig und saftig (wie eine Mischung aus Gurke und Sukkulente).

Wachstumsbedingungen:  Portulak gedeiht auf kargen Böden, in Hitze und Trockenheit. Er gilt vielen als Unkraut – doch für diejenigen, die seinen Wert kennen, ist er ein Schatz.

Kulinarische Verwendung:  Roh in Salaten, püriert in Smoothies, gekocht wie Spinat, eingelegt oder Suppen und Eintöpfen hinzugefügt.

Geschichte:  Portulak wurde in der traditionellen chinesischen Medizin, der ayurvedischen Medizin sowie in der altgriechischen und römischen Küche verwendet. Er wird in den Schriften von Plinius dem Älteren erwähnt und wurde in Europa als Gartengemüse angebaut.


Das Nährwertprofil (Was steckt wirklich in Portulak?)

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