Ohrenschmalz: Warum es existiert und wann es zum Problem wird
Ohrenschmalz, auch Cerumen genannt, ist eine natürliche Substanz, die von Drüsen im Gehörgang produziert wird.
Es hilft, das Ohr zu schützen, indem es Staub, Schmutz und Mikroorganismen einfängt, bevor sie tiefere Strukturen erreichen.
Ohrenschmalz hält zudem den Gehörgang feucht und beugt Reizungen vor.
In den meisten Fällen reinigt sich das Ohr von selbst: Während sich neues Wachs bildet, wandert älteres Wachs allmählich nach außen und fällt bei Aktivitäten wie Kauen oder Sprechen auf natürliche Weise ab.
Manchmal funktioniert dieser Prozess jedoch nicht richtig, und das Wachs beginnt sich anzusammeln.
Hier erfahren Sie alles über die Ursachen von Ohrenschmalz-Ansammlungen, häufige Symptome und sanfte Hausmittel, die viele Menschen ausprobieren.
Warum es zu Ohrenschmalz-Ansammlungen kommt
Es gibt mehrere häufige Gründe, warum sich Ohrenschmalz im Gehörgang ansammeln kann:
• Häufige Verwendung von Wattestäbchen
• Tragen von Ohrhörern, Ohrstöpseln oder Hörgeräten
• Natürlich enge oder gekrümmte Gehörgänge
• Übermäßige Ohrenschmalz-Produktion
• Hartes oder trockenes Ohrenschmalz, das sich langsam bewegt
Ironischerweise drückt das Einführen von Wattestäbchen ins Ohr das Wachs oft tiefer in den Gehörgang, was die Verstopfung verschlimmert, anstatt sie zu entfernen.
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